Über Hyperlink
Hyperlink: Kernelement der Energiewende
Hyperlink ist ein zentraler Baustein des Wasserstoff-Kernnetzes, dem Grundgerüst für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland. Das Hyperlink-Netz von Gasunie wird Erzeuger und Verbraucher in Nord- und Westdeutschland miteinander verbinden und so den wachsenden Bedarf an CO2-freiem Wasserstoff decken. Darüber hinaus werden viele wichtige Industrieregionen in Deutschland mit Wasserstoffspeichern und Importstandorten in Dänemark und den Niederlanden verbunden.
Bis 2032 wollen wir das 1.000 Kilometer lange Hyperlink-Wasserstoffnetz bauen und betreiben – und wir haben uns bereits an die Arbeit gemacht. Dabei wird nutzen wir eine Mischung aus bestehender und neuer Transportinfrastruktur. Rund 70 Prozent des geplanten Netzes bestehen aus umgerüsteten Erdgasleitungen. So minimieren wir die Kosten, Bauzeiten und Belastungen für Menschen und Umwelt.
Die Umbauarbeiten haben bereits 2023 begonnen. Bis Ende 2024 werden fast 150 Kilometer ehemaliger Erdgastransportleitungen wasserstofftauglich sein.
Wasserstoffnetz ist Teamarbeit: Energiewende geht nur gemeinsam
Das Hyperlink-Netz verbindet Wasserstoffproduzenten und -verbraucher in ganz Europa. Bei der Projektentwicklung arbeiten wir eng mit der Industrie, den Netzbetreibern und Verbänden vor Ort sowie den zuständigen Behörden und der Politik von kommunaler bis nationaler Ebene zusammen. Für Hyperlink haben wir bei der EU-Kommission die Anerkennung als IPCEI (Important Projects of Common European Interest) und PCI (Projects of Common Interest) beantragt, da wir vom großen Beitrag des Projekts zu den strategischen Energie- und Klimazielen der EU und seiner technologischen Schlüsselrolle überzeugt sind.
Schritt für Schritt: Die Wasserstoff-Infrastruktur der Zukunft
Das Hyperlink-Wasserstoffnetz besteht aus sechs Teilprojekten. Der erste Teil des Netzes wird bereits 2027 fertiggestellt – bis 2032 sollen alle Industriekunden und regionalen Cluster angeschlossen sein. Über mehrere grenzüberschreitende Pipelineverbindungen zu Deutschlands Nachbarn im Westen und Norden wird es möglich sein, Wasserstoff zu importieren oder auf das Festland zu transportieren. Gleichzeitig werden regionale Wasserstoffspeicher einen wichtigen Teil der Infrastruktur bilden.